In Japan hat der Futon eine Jahrtausende alte Tradition. Den Westen hat der traditionelle japanische Futon etwa 1983 erreicht. Diese Futons bestanden anfangs nur aus reiner Baumwollwatte. Den meisten Europäern war diese Version auf Dauer zu spartanisch und zu pflegeintensiv.
Unter Verwendung von Rosshaar, Kokos, Latex und Schurwolle entwickelte sich eine europäische Futonvariante, die den hiesigen Ansprüchen besser gerecht wurde. Diese Entwicklung habe ich als gelernter Polsterer seit 1986 durch eine eigene Futonwerkstatt mitgestaltet. Seither fertigten wir Qualitäts-Futons aus natürlichen Materialien in sorgfältiger Handarbeit nach Ihren Wünschen in jeder Füllung, Farbe, Form oder Größe. Keine Matratzenform ist so flexibel und vielseitig wie ein Futon. Deshalb wird er auch gerne auf Reisen und bei Schlafsofas verwendet. Zur Zeit gewinnt der Futon wieder an Beliebtheit.
Ich empfehle Biofutons bevorzugt mit Schurwollfüllung, sie ist wesentlich leichter und atmungsaktiver als Baumwolle. Ebenfalls empfehle ich eine Lage Naturlatex als Komfortzone einzuarbeiten um eine dauerhaft komfortable Elastizität zu gewährleisten.
Für europäische Schlafbedürfnisse sind Futons mit Schurwollfüllung besser geeignet, sie müssen nicht so häufig gerollt bzw. gewendet werden.
In Japan werden Futons direkt auf dem Fußboden auf Tatamimatten gelegt. Tatamis sind kunstvoll geflochtene Reisstrohmatten, deren Stoßkanten in Baumwollband eingefasst sind, Es gibt sie in verschiedenen Größen bis max. 90cm Breite. Sie geben dem Futon eine feste, luftdurchlässige und isolierende Unterlage. Durch ihre Schlichtheit schaffen sie höchsten ästhetischen Wohnkomfort.