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Lattenrost Highline LKF mit verstellbarem Kopf- und Fußteil.

Brauche ich zu meiner neuen Matratze auch einen neuen Lattenrost?

Der ein oder andere Kunde fragt sich beim Kauf einer neuen Matratze, ob er auch gleich einen neuen Lattenrost benötigt.

Als Schlafberater sage ich dazu erst einmal: Jein – es kommt auf die Umstände an.

Eine bekannte Faustregel besagt: Der Lattenrost beeinflusst 10–25 % des Liegegefühls. Wie groß dieser Einfluss ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • dem Körpergewicht der Person, die darauf schläft,
  • der Elastizität des Lattenrosts – die auch mit seiner Breite und die Stärke der Leisten, zusammen hängt.
  • sowie der Matratze selbst, die mitbestimmt, wie viel Druck überhaupt beim Lattenrost ankommt.

Woran erkenne ich, ob der alte Lattenrost noch gut ist?

Zunächst lohnt ein Blick auf die Gummikappen, in denen die Leisten gelagert sind: Sind sie rissig, porös oder verzogen, ist das ein erstes Warnsignal. Anschließend kann man mit der flachen Hand von der Kopf- bis zur Fußzone mittig auf die Leisten drücken und die Festigkeit prüfen. Im Schulterbereich darf der Lattenrost etwas weicher sein, im Lendenbereich sollten die Leisten noch deutlich fester sein.

Sind die Leisten im Lendenbereich weich oder biegen sich bei einem 120–140 cm breiten Lattenrost durch, sollte man ihn in jedem Fall ersetzen.

Grundsätzlich gilt: Ein zu fester Lattenrost ist in der Regel kein Problem – ein zu weicher hingegen sollte unbedingt ausgetauscht werden. Das gilt übrigens genauso für eine Matratze.

Beim Liefern einer neuen Matratze prüfen wir übrigens immer auch den vorhandenen Lattenrost direkt mit.

Worauf sollte ich beim Kauf eines neuen Lattenrosts achten?

Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Lattenrost gemeinsam mit der eigenen Matratze auszuprobieren.

Menschen mit breiten Schultern und schlanker Taille sollten auf eine echte, spürbar nachgebende Schulterzone achten. Bei ausgeprägtem Becken, schlanker Taille und starkem Hohlkreuz kann eine Höhenverstellung im Rumpfbereich zusätzlich von Vorteil sein.

Wichtig: Nicht von sogenannten Marketing-Zonen irritieren lassen. Dabei handelt es sich um Lattenroste, die durch farbig markierte Leisten und Gummikappen Zonen nur vortäuschen – bei näherer Prüfung sind kaum spürbare Unterschiede festzustellen.

Beispiel für ein Lattenrost mit Marketing-Zonen.
Beispiel für ein Lattenrost mit Marketing-Zonen.

28 oder 42 Leisten – was ist der Unterschied?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Flexibilität: Bei 42 Leisten ist jede einzelne Leiste schmaler und damit flexibler – das kommt vor allem leichteren Personen zugute, da sich die Leiste besser anpassen kann. Für schwerere Menschen oder Personen, die einen festeren Untergrund bevorzugen, sind Lattenroste mit 28 Leisten die bessere Wahl.
Auf dem Foto ist ein Beispiel für einen minimalen Standart, mit wenig Leisten und großen Abständen wurde hier maximal gespart.

Negativbeispiel eines Lattenrostes mit zu großen Abständen zwischen den einzelnen Latten.
Negativbeispiel für ein Lattenrost mit zu großen Abständen zwischen den einzelnen Leisten.

Reicht ein Rollrost als Unterlage?

Rollroste sind die günstigste Möglichkeit, eine Matratze zu unterstützen. Sie sind sehr stabil und bieten einen festen Untergrund – sind aber nicht für jeden Matratzentyp gleich gut geeignet.

Kaltschaummatratzen profitieren von einem elastischen Untergrund und halten damit länger. Federkern- und Naturmatratzen lassen sich dagegen gut mit starren Roll- oder Rahmenrosten kombinieren.

Beim Rollrost gilt es außerdem auf folgende Maße zu achten:

  • Leistenabstände: maximal 4–5 cm
  • Leistenbreite: maximal 6–7 cm

Auch das verwendete Holz und die Leistendicke spielen für die Haltbarkeit eine Rolle.

Unsere Rollroste im Shop bieten eine optimale Unterstützung für verschiedene Matratzentypen. Für etwas mehr Komfort bieten wir auch auch Modelle mit Federleisten an. Unsere basic Lattenroste finden Sie hier.

Kann ich mir einen Rollrost auch selbst bauen?

Wer einen Rollrost selbst bauen möchte, sollte einige Punkte beachten:

  • Kanten entschärfen, damit der Matratzenbezug nicht beschädigt wird.
  • Leisten nicht zu breit wählen: Handelsübliche Fußbodendielen sind meist zu breit und sollten vorher auf ein Baumwollband halbiert werden.
  • Keine Spanplatten oder sehr breiten Bretter verwenden: Wir hatten bereits Kunden, bei denen die Matratze auf solchen Untergründen geschimmelt ist – mangelnde Atmungsaktivität war die Ursache.

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